openSenseMap neXt

    Nachahaltiges Engagement X Technologie für Teilhabe

    openSenseMap neXt | Nachahaltiges Engagement X Technologie für Teilhabe

    Projektbeschreibung

    Mit der Weiterentwicklung der openSenseMap stärken wir digitale Mündigkeit im Umweltbereich und schaffen neue Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der Plattform zu einem Werkzeug, das Citizen-Science-Kampagnen strukturell unterstützt und die Community aktiv einbindet.

    🛠 Ein neues Kampagnen-Tool

    Bisher erfassen Citizen-Scientists Umweltdaten wie Temperatur, Feinstaub oder Daten zur Fahrradinfrastruktur meist isoliert. Mit dem neuen Kampagnen-Tool können Nutzer:innen künftig Messkampagnen anlegen, gemeinsam Daten sammeln und Mitstreiter:innen finden. So lassen sich Umweltdaten koordiniert erfassen, als offene Daten teilen und in größere Zusammenhänge einordnen – ideal für zivilgesellschaftliche Gruppen, Bildungsinitiativen und Schulprojekte.

    🤝 Partizipative Workshops

    In Workshops mit Bürgerinitiativen, Bildungsakteur:innen und Citizen-Science-Projekten greifen wir Anforderungen direkt aus der Community auf. Ein Abschlussworkshop auf einer Citizen-Science-Tagung verbreitet die Ergebnisse und stärkt den Austausch. Die Workshops vermitteln Grundlagen digitaler Werkzeuge und befähigen Teilnehmende, eigene Umweltprojekte umzusetzen.

    🌱 Verstetigung & Community-Building

    Für die langfristige Wirkung bauen wir eine aktive Entwickler:innen-Community auf, die den offenen Quellcode pflegt und weiterentwickelt. Regelmäßige Meetups und ein digitales Diskussionsforum fördern den Austausch. Gezielte technische Modernisierungen machen die Plattform zukunftsfähig.

    Unser Beitrag zum digitalen Wandel Die openSenseMap schafft einen niedrigschwelligen Zugang zur aktiven Teilhabe am digitalen Wandel – im Kontext von Umweltbildung, Klimawandel und bürgerschaftlichem Engagement. Sie befähigt Menschen, digitale Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern selbst Daten zu erzeugen, zu verstehen und für gesellschaftliche Fragestellungen zu nutzen.

    Ob Luftqualität, Temperatur oder Lärmbelastung: Bürger:innen können regionale Umweltdaten zu eigenen Fragestellungen erheben und offen zugänglich machen. So entsteht eine gemeinwohlorientierte Datengrundlage, die politische und planerische Maßnahmen – etwa zur Verkehrsberuhigung oder Begrünung – lokal sichtbar macht und kritisch begleitet.

    Durch die einfache Integration eigener Sensoren fördern wir technologische Souveränität: Jede:r kann Teil einer offenen digitalen Infrastruktur werden. Dieses Prinzip demokratisiert den Zugang zu Technologie, stärkt digitale Selbstwirksamkeit und ermöglicht gemeinschaftliches Handeln in einer zunehmend datengetriebenen Welt.

    Förderung

    Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) im Rahmen des Förderprogramms “Transform D”. Ziel des Förderprogramms ist es, die Digitalisierung von Engagement und Ehrenamt zu unterstützen und damit die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen zu fördern.